Unsere Gastautorin A. von Hildebrandt gewährt Ihnen mit ihrem Reisebericht einen kurzen, aber lesenswerten Einblick in die andalusische Idylle:
“Viel zu schön für eine Studienreise, dachte ich bereits, als ich nach etwa 3 Stunden Schlaf auf dem Flughafen Málaga-Costa del Sol lande. Die verschwommenen Pässe der Montes de Málaga sind allerdings erst kleine Vorzeichen der andalusischen Idylle.
Ein Shuttlebus bringt mich in das Herz Málagas, welches vom Fluss Guadalmedina in Ost und West geteilt wird, und nicht ohne Grund so nahe an Spaniens größtem Flughafen liegt. So ist es ein Leichtes, vom Flieger an den längsten und wahrscheinlich schönsten Strandabschnitt Spaniens zu gelangen, die Costa del Sol. Hier kann ich die längste Zeit meines Aufenthaltes verbringen und das Alibi der Studienreise erhalten. Die Fachübersetzungen aus meinem deutschen Übersetzungsbüro sind mit dem Eindruck des spanischen Lifestyles am besten umzusetzen. Dass ich dabei Sonne, zuckerweißen Sand, und die glitzernden Blautöne des Meeres genießen kann ist sehr fördernd. Pablo Picasso wurde sicher von der bezaubernden Wirkung der Natur und den verträumten Stadthäuschen zu seinen Werken inspiriert.
Nachdem ich den Tag nun am Strand verbracht habe und meine letzten Fachübersetzungen durchgearbeitet sind, beschließe ich nun doch im Hotel einzuchecken. Geht man in Richtung Stadt sieht man ein unglaubliches Farbspiel aus der Silhouette des romantischen Städtchens, den cremefarben- weißen Häuschen und dem blauen Himmel. Als würde sich das Meerespanorama hier spiegeln. Abends flaniere ich über die Calle Marqués de Larios, eine der bekanntesten Einkaufsstraßen mit unzähligen kleinen Cafés und Restaurants, welche mit ihrer Musik die Nacht und den spanischen Flair aufleben lassen. Nachdem ich mein Übersetzungsbüro mit Aufträgen versorgt habe, schlafe ich zu den leisen Geräuschen der spanischen Nacht ein. Der Nächste Tag beginnt mit Sonne auf meinem Gesicht und dem plötzlichen Pflichtbewusstsein der Universität Malagas wenigstens einen Besuch abzustatten und die frisch eingetroffenen Fachübersetzungen mitzunehmen. Nach einem Spaziergang über den Campus zieht es mich an die blaue Ader des Herzens an der Sonne. Immerhin brachte der Besuch ein paar nette Kontakte um die letzten Tage noch weiter zu versüßen.” Zum Glück versorgte mich mein Übersetzungsbüro immer zeitnah, so konnte ich die neben Fachübersetzungen verbleibende Zeit nutzen um die Eindrücke zwischen Strand, kulinarischem Angebot, Wein, Gesang und Tanz für immer zu behalten.
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